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<title>Government Shutdown</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Government Shutdown</span></h1>
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<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Ein <b>Government Shutdown</b> (<a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a> für „Stilllegung der [Bundes]verwaltung“) ist in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> die Lage, in der die Behörden der <a href="Bundesregierung_(Vereinigte_Staaten)" title="Bundesregierung (Vereinigte Staaten)">Bundesregierung</a> ihre Tätigkeit zu großen Teilen einstellen und nur noch die als unerlässlich angesehenen Aufgaben erledigen. Der Staats- und Verwaltungsapparat fährt bei einem solchen Shutdown herunter, wenn die bisherige rechtliche Grundlage für die Bewilligung von Haushaltsmitteln ausläuft und sich <a href="Senat_der_Vereinigten_Staaten" title="Senat der Vereinigten Staaten">Senat</a>, <a href="Repr%C3%A4sentantenhaus_der_Vereinigten_Staaten" title="Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten">Repräsentantenhaus</a> und <a href="Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Präsident der Vereinigten Staaten">Präsident</a> nicht rechtzeitig über weitere Haushaltsmittel einigen, indem sie ein entsprechendes Gesetz beschließen.
</p><p>Rechtsgrundlage für den Shutdown ist der Antideficiency Act von 1884, der zuletzt 1982 geändert wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bewilligung_des_Staatshaushalts">Bewilligung des Staatshaushalts</h2></div>
<p>Die <a href="Verfassung_der_Vereinigten_Staaten" title="Verfassung der Vereinigten Staaten">Verfassung der Vereinigten Staaten</a> schreibt in Artikel 1 Abschnitt 9 Satz 7 vor, dass der Staatskasse (des Bundes) Geld „nur aufgrund gesetzlicher Bewilligungen entnommen werden“ darf.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>Anm. 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Kongress_der_Vereinigten_Staaten" title="Kongress der Vereinigten Staaten">Kongress</a> muss die jährliche Verwendung des Bundeshaushalts rechtzeitig zu Beginn des neuen Haushaltsjahres am 1. Oktober in Form eines Bewilligungsgesetzes beschließen <i>(Appropriation Bill)</i> oder übergangsweise die bestehende Bewilligung auf niedrigerem, gleichem oder höherem Niveau verlängern <i>(Continuing Resolution)</i>.
</p><p>Der Präsident hat ein aufschiebendes <a href="Veto" title="Veto">Vetorecht</a> gegen Gesetze des Kongresses, das mit einer <a href="Zweidrittelmehrheit" title="Zweidrittelmehrheit">Zweidrittelmehrheit</a> in beiden Kammern des Kongresses überstimmt werden kann. Wird weder ein neues Bewilligungsgesetz beschlossen noch die bisherige Bewilligung übergangsweise verlängert, kommt es zum Shutdown.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Unerlässliche_Aufgaben"><span id="Unerl.C3.A4ssliche_Aufgaben"></span>Unerlässliche Aufgaben</h2></div>
<p>In den Jahren 1980 und 1981 stellte der damalige Justizminister <a href="Benjamin_R._Civiletti" title="Benjamin R. Civiletti">Benjamin R. Civiletti</a> mit zwei Rechtsgutachten eine strikte Interpretation des <i>Antideficiency Act</i> auf, die bis heute die Praxis prägt: Wer eine staatliche Behörde leitet, muss bei fehlender Bewilligung von Haushaltsmitteln die Arbeit einstellen lassen, bis eine Bewilligung erfolgt ist. Ausnahmen sind demzufolge nur für Tätigkeiten erlaubt, die in einem begründbaren Zusammenhang mit der Sicherheit von Menschenleben oder dem Schutz von Eigentum stehen. Zudem muss es hinreichend wahrscheinlich sein, dass diese Rechtsgüter bei einer Verzögerung signifikant gefährdet würden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei einem Shutdown werden Staatsangestellte des Bundes, die keine unerlässlichen Aufgaben <i>(essential services)</i> erledigen, in unbezahlten Urlaub geschickt.
Zu den Tätigkeiten, die auch während eines Shutdowns unangetastet bleiben, zählen beispielsweise die <a href="Polizei_(Vereinigte_Staaten)" title="Polizei (Vereinigte Staaten)">Polizei</a>, darunter auch das <a href="Federal_Bureau_of_Investigation" title="Federal Bureau of Investigation">Federal Bureau of Investigation</a> (FBI), die <a href="Rettungsdienst" title="Rettungsdienst">Rettungsdienste</a>, die <a href="United_States_Border_Patrol" title="United States Border Patrol">United States Border Patrol</a> (Grenzüberwachung), die <a href="Transportation_Security_Administration" title="Transportation Security Administration">Transportation Security Administration</a> (TSA), der <a href="Fluglotse" title="Fluglotse">Fluglotsendienst</a> und der Justizvollzug. Das <a href="Streitkr%C3%A4fte_der_Vereinigten_Staaten" title="Streitkräfte der Vereinigten Staaten">militärische Personal</a> des <a href="Verteidigungsministerium_der_Vereinigten_Staaten" title="Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten">Verteidigungsministeriums</a> sowie der US-Nachrichtendienst <a href="National_Security_Agency" title="National Security Agency">National Security Agency</a> (NSA) bleibt ebenfalls im Dienst, während Zivilbeschäftigte ohne unerlässliche Aufgaben in unbezahlten Urlaub geschickt werden. Ebenfalls vom Shutdown ausgenommen sind Beschäftigte, die für die Erfüllung der verfassungsmäßigen Aufgaben und Zuständigkeiten des Präsidenten notwendig sind. Diese beziehen zwar während dieser Zeit kein Gehalt, es wird jedoch nach Ende des Shutdowns nachgezahlt.
</p><p>Bestimmte staatliche Sozialprogramme wie die <a href="Social_Security" title="Social Security">Rentenversicherung</a> sind auf Dauer bewilligt, aber der Etat der zuständigen Sozialversicherungsbehörde muss jährlich neu bewilligt werden. Bei einem Shutdown dürfen die Beschäftigten, die für die Bearbeitung der Ansprüche notwendig sind, ihre Arbeit fortsetzen. Von einem Shutdown nicht betroffen sind Beschäftigte, deren Tätigkeit nicht an jährliche Bewilligungen geknüpft ist, wie zum Beispiel die Mitarbeiter des <a href="United_States_Postal_Service" title="United States Postal Service">United States Postal Service</a>.
</p><p>Ein Shutdown trifft Behörden daher sehr unterschiedlich: Während nach den Notfallplänen von 2013 nahezu alle Mitarbeiter der Luft- und Raumfahrtbehörde <a href="National_Aeronautics_and_Space_Administration" class="mw-redirect" title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</a> unbezahlten Urlaub nehmen müssen, ist lediglich jeder siebte Beschäftigte des <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Innere_Sicherheit_der_Vereinigten_Staaten" title="Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten">Ministeriums für Innere Sicherheit</a> betroffen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Überwachung der Lebensmittelsicherheit, zum Beispiel Routineinspektionen von Lebensmittelherstellern, wird teilweise ausgesetzt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nicht betroffen vom Shutdown sind die Bezüge der Kongressabgeordneten, da sie laut dem <a href="27._Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_Staaten" title="27. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten">27. Verfassungszusatz</a> für die laufende <a href="Legislaturperiode" title="Legislaturperiode">Legislaturperiode</a> nicht geändert werden können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>In den Jahren 1976 bis 2018 gab es 20 Government Shutdowns, davon vier lediglich für einen Tag. Während die sechs Government Shutdowns während der Amtszeiten von Ford und Carter nur das <a href="Arbeitsministerium_der_Vereinigten_Staaten" title="Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten">Arbeitsministerium</a> und das damalige <a href="Gesundheits-%2C_Bildungs-_und_Wohlfahrtsministerium_der_Vereinigten_Staaten" title="Gesundheits-, Bildungs- und Wohlfahrtsministerium der Vereinigten Staaten">Gesundheits-, Bildungs- und Wohlfahrtsministerium</a> betrafen, waren die Government Shutdowns während der Regierung Reagans, Bushs, Clintons, Obamas und Trumps vollständige Government Shutdowns.
</p>
<table class="wikitable sortable" style="text-align:center">
<tbody><tr>
<th style="width:3em">Jahr</th>
<th class="unsortable" style="width:7em">Anfang</th>
<th class="unsortable" style="width:7em">Ende</th>
<th>Tage</th>
<th class="unsortable" style="width:8em"><a href="Liste_der_Pr%C3%A4sidenten_der_Vereinigten_Staaten" title="Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten">Präsident</a></th>
<th style="width:6em"><a href="Senat_der_Vereinigten_Staaten" title="Senat der Vereinigten Staaten">Senat</a><br><br>(Sitzverhältnisse)</th>
<th style="width:8em"><a href="Repr%C3%A4sentantenhaus_der_Vereinigten_Staaten" title="Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten">Repräsentantenhaus</a><br>(Sitzverhältnisse)</th>
<th class="unsortable">Anmerkungen
</th></tr>
<tr>
<td>1976</td>
<td>30. September</td>
<td>11. Oktober</td>
<td>12</td>
<td style="background:#FFB6B6"><a href="Gerald_Ford" title="Gerald Ford">Gerald Ford</a></td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="163">Demokraten<br>(62:38)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="202">Demokraten<br>(291:144)</td>
<td style="text-align:left">Präsident Ford unterschrieb Teile des neuen Haushaltsgesetzes nicht, der Kongress überstimmte diese Entscheidung am 1. Oktober. Am 11. Oktober einigten sich beide Seiten auf einen neuen Entwurf.
</td></tr>
<tr>
<td>1977</td>
<td>30. September</td>
<td>13. Oktober</td>
<td>14</td>
<td style="background:#B0CEFF"><a href="Jimmy_Carter" title="Jimmy Carter">Jimmy Carter</a></td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(59:41)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(292:143)</td>
<td rowspan="5" style="text-align:left">Die Gründe für die Government Shutdowns während Carters Amtszeit werden unterhalb der Tabelle erläutert. Siehe <a href="#Präsidentschaft_von_Carter">#Präsidentschaft von Carter</a>
</td></tr>
<tr>
<td>1977</td>
<td>31. Oktober</td>
<td>9. November</td>
<td>10</td>
<td style="background:#B0CEFF">Jimmy Carter</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(59:41)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(292:143)
</td></tr>
<tr>
<td>1977</td>
<td>30. November</td>
<td>9. Dezember</td>
<td>10</td>
<td style="background:#B0CEFF">Jimmy Carter</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(59:41)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(292:143)
</td></tr>
<tr>
<td>1978</td>
<td>30. September</td>
<td>18. Oktober</td>
<td>19</td>
<td style="background:#B0CEFF">Jimmy Carter</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(59:41)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="144">Demokraten<br>(292:143)
</td></tr>
<tr>
<td>1979</td>
<td>30. September</td>
<td>12. Oktober</td>
<td>13</td>
<td style="background:#B0CEFF">Jimmy Carter</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="138">Demokraten<br>(58:42)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="175">Demokraten<br>(277:158)
</td></tr>
<tr>
<td>1981</td>
<td>20. November</td>
<td>23. November</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4</td>
<td style="background:#FFB6B6"><a href="Ronald_Reagan" title="Ronald Reagan">Ronald Reagan</a></td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="128">Demokraten<br>(244:191)</td>
<td style="text-align:left">Reagan forderte von beiden Kammern einen gekürzten Haushalt und drohte andernfalls sein Veto an; dem kam der republikanisch dominierte Senat nach, nicht jedoch das Repräsentantenhaus, das noch stärkere Kürzungen forderte. Der Kompromiss zwischen beiden Kammern wiederum lag zwei Milliarden Dollar über Reagans Grenze, sodass er das Gesetz nicht unterschrieb und die Verwaltung in den Zwangsurlaub schickte.
</td></tr>
<tr>
<td>1982</td>
<td>30. September</td>
<td>2. Oktober</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3</td>
<td style="background:#FFB6B6">Ronald Reagan</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="128">Demokraten<br>(244:191)</td>
<td style="text-align:left">Das neue Haushaltsgesetz wurde einen Tag zu spät vom Repräsentantenhaus verabschiedet.
</td></tr>
<tr>
<td>1982</td>
<td>17. Dezember</td>
<td>21. Dezember</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5</td>
<td style="background:#FFB6B6">Ronald Reagan</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="128">Demokraten<br>(244:191)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>1983</td>
<td>10. November</td>
<td>14. November</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5</td>
<td style="background:#FFB6B6">Ronald Reagan</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="122">Republikaner<br>(55:45)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="164">Demokraten<br>(271:164)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>1984</td>
<td>30. September</td>
<td>3. Oktober</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>4</td>
<td style="background:#FFB6B6">Ronald Reagan</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="122">Republikaner<br>(55:45)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="164">Demokraten<br>(270:165)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>1984</td>
<td>3. Oktober</td>
<td>5. Oktober</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3</td>
<td style="background:#FFB6B6">Ronald Reagan</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="122">Republikaner<br>(55:45)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="122">Demokraten<br>(270:165)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>1986</td>
<td>16. Oktober</td>
<td>18. Oktober</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3</td>
<td style="background:#FFB6B6">Ronald Reagan</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="139">Demokraten<br>(253:182)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>1987</td>
<td>18. Dezember</td>
<td>20. Dezember</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3</td>
<td style="background:#FFB6B6">Ronald Reagan</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="118">Demokraten<br>(54:46)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="146">Demokraten<br>(258:177)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>1990</td>
<td>5. Oktober</td>
<td>9. Oktober</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5</td>
<td style="background:#FFB6B6"><a href="George_H._W._Bush" title="George H. W. Bush">George H. W. Bush</a></td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="122">Demokraten<br>(55:45)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="147">Demokraten<br>(258:176)</td>
<td style="text-align:left">Der Shutdown erfolgte am Wochenende vor <a href="Kolumbus-Tag" title="Kolumbus-Tag">Columbus Day</a>. Präsident George H. W. Bush hatte im Wahlkampf versprochen: „<a href="Read_my_lips%3A_no_new_taxes" title="Read my lips: no new taxes">Read my lips: no new taxes</a>“. Sein Paket zur Verringerung des Defizits enthielt aber auch Steuererhöhungen, so dass er plötzlich sogar auch seine eigene Partei mit Minderheitsführer <a href="Newt_Gingrich" title="Newt Gingrich">Newt Gingrich</a> gegen sich hatte.
</td></tr>
<tr>
<td>1995</td>
<td>14. November</td>
<td>19. November</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6</td>
<td style="background:#B0CEFF"><a href="Bill_Clinton" title="Bill Clinton">Bill Clinton</a></td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="117">Republikaner<br>(233:199)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>1995/1996</td>
<td>15. Dezember</td>
<td>6. Januar</td>
<td>23</td>
<td style="background:#B0CEFF">Bill Clinton</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="119">Republikaner<br>(235:198)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>2013</td>
<td>1. Oktober</td>
<td>17. Oktober</td>
<td>17</td>
<td style="background:#B0CEFF"><a href="Barack_Obama" title="Barack Obama">Barack Obama</a></td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="117">Demokraten<br>(54:46)</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="116">Republikaner<br>(232:200)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>2018</td>
<td>20. Januar</td>
<td>22. Januar</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>3</td>
<td style="background:#FFB6B6"><a href="Donald_Trump" title="Donald Trump">Donald Trump</a></td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="104">Republikaner<br>(51:49)</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="124">Republikaner<br>(240:194)</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>2018</td>
<td>9. Februar</td>
<td>9. Februar</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>1</td>
<td style="background:#FFB6B6">Donald Trump</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="104">Republikaner<br>(51:49)</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="120">Republikaner<br>(236:197)</td>
<td style="text-align:left">Ein „Mini-Shutdown“, da nur noch für wenige Stunden die Unterschrift von Donald Trump fehlte, um die Haushaltssperre wieder aufzuheben.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">2018/2019</td>
<td rowspan="2">22. Dezember</td>
<td rowspan="2">25. Januar</td>
<td rowspan="2">35</td>
<td rowspan="2" style="background:#FFB6B6">Donald Trump</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="104">Republikaner<br>(51:49)</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="120">Republikaner<br>(236:197)</td>
<td style="text-align:left">bis 2. Januar 2019
</td></tr>
<tr>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#B0CEFF" data-sort-value="118">Demokraten<br>(235:199)</td>
<td style="text-align:left">ab 3. Januar 2019
</td></tr>
<tr>
<td>2025</td>
<td>1. Oktober</td>
<td>12. November</td>
<td>43</td>
<td style="background:#FFB6B6">Donald Trump</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="113">Republikaner<br>(53:47)</td>
<td style="background:#FFB6B6" data-sort-value="103">Republikaner<br>(219:213)</td>
<td style="text-align:left">längster Government Shutdown
</td></tr></tbody></table>
<table class="wikitable sortable">
<caption>Statistik
</caption>
<tbody><tr>
<th>Name</th>
<th>Shutdowns<br>(gesamt)</th>
<th>Tage<br>(gesamt)
</th></tr>
<tr>
<td>Gerald Ford</td>
<td>1</td>
<td>12
</td></tr>
<tr>
<td>Jimmy Carter</td>
<td>5</td>
<td>66
</td></tr>
<tr>
<td>Ronald Reagan</td>
<td>8</td>
<td>30
</td></tr>
<tr>
<td>George H. W. Bush</td>
<td>1</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5
</td></tr>
<tr>
<td>Bill Clinton</td>
<td>2</td>
<td>29
</td></tr>
<tr>
<td>Barack Obama</td>
<td>1</td>
<td>17
</td></tr>
<tr>
<td>Donald Trump</td>
<td>4</td>
<td>82
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Präsidentschaft_von_Ford"><span id="Pr.C3.A4sidentschaft_von_Ford"></span>Präsidentschaft von Ford</h3></div>
<p>Der erste Government Shutdown trat ein, als Präsident <a href="Gerald_Ford" title="Gerald Ford">Gerald Ford</a> 1976 sein <a href="Veto" title="Veto">Veto</a> gegen ein Gesetz einlegte, das die Finanzierung des <a href="Arbeitsministerium_der_Vereinigten_Staaten" title="Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten">Arbeitsministeriums</a> und des damaligen <a href="Gesundheits-%2C_Bildungs-_und_Wohlfahrtsministerium_der_Vereinigten_Staaten" title="Gesundheits-, Bildungs- und Wohlfahrtsministerium der Vereinigten Staaten">Gesundheits-, Bildungs- und Wohlfahrtsministeriums</a> regelte. Es kam dadurch zu einem teilweisen Government Shutdown. Am 1. Oktober 1976 wurde das Veto durch den Kongress aufgehoben, jedoch trat die <i>Continuing Resolution</i> erst am 11. Oktober 1976 in Kraft.<sup id="cite_ref-WashingtonPost_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-WashingtonPost-7"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Präsidentschaft_von_Carter"><span id="Pr.C3.A4sidentschaft_von_Carter"></span>Präsidentschaft von Carter</h3></div>
<p>Bei den Government Shutdowns während der Zeit von Jimmy Carter (1977–1981) besaß eine Partei – die Demokraten – die Mehrheit in beiden Kammern und stellte auch den Präsidenten.
</p><p>Grund für den Government Shutdown waren meist innerparteiliche Streitigkeiten, im Falle der ersten drei Shutdowns 1977 ging es etwa um eine Gesetzesänderung zur Finanzierung von Abtreibungen durch das <a href="Medicaid" title="Medicaid">Medicaid</a>-Programm. Das Repräsentantenhaus wollte dies nur für den Fall erlauben, dass das Leben der Mutter in Gefahr ist, der Senat hingegen forderte eine Ausweitung auf Schwangerschaften gegen den Willen der Mutter, etwa bei <a href="Inzest" title="Inzest">Inzest</a> oder <a href="Vergewaltigung" title="Vergewaltigung">Vergewaltigung</a>. Über dieses Detail des Medicaid-Programmes zerstritten sich die beiden Kammern, Carter konnte zunächst nur durch kurzzeitige Kompromisse den Shutdown für einige Tage abwenden, bevor die Verwaltung wieder zwangsweise zum Erliegen kam. Zwischen dem 30. September und dem 9. Dezember wurde die Verwaltung so insgesamt für 30 Tage stillgelegt. Nach über drei Monaten stimmte das Repräsentantenhaus schließlich der Finanzierung von Abtreibungen im Falle von Inzest, Vergewaltigung oder bei Gefahr für das Leben der Mutter zu.
</p><p>Im Falle der beiden weiteren Shutdowns in Carters Amtszeit, 1978 und 1979 jeweils ab dem 30. September, spielte das Thema Abtreibung weiterhin eine Rolle, dazu kamen 1978 Streitigkeiten über von Carter vorgeschlagene Gesetze und 1979 über die Erhöhung der Diäten für die Abgeordneten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Präsidentschaft_von_Clinton"><span id="Pr.C3.A4sidentschaft_von_Clinton"></span>Präsidentschaft von Clinton</h3></div>
<p>Ausgangspunkt der politischen Krise war der Erfolg der republikanischen Partei bei der Kongresswahl 1994. Die republikanische Partei erlangte eine Mehrheit im <a href="Kongress_der_Vereinigten_Staaten" title="Kongress der Vereinigten Staaten">Kongress</a>. Sie wollten die Steuererhöhungen unter Präsident <a href="Bill_Clinton" title="Bill Clinton">Bill Clinton</a> im Jahr 1993 rückgängig machen und einen ausgeglichenen Haushalt durch tiefe Einschnitte bei den Sozialausgaben. Bill Clinton strebte ebenfalls einen ausgeglichenen Haushalt an, lehnte die Änderungswünsche der Republikaner aber ab. Beginnend am 14. November 1995 gab es einen siebentägigen Shutdown, bei dem 800.000 Staatsangestellte zu Hause bleiben mussten. Am 16. Dezember 1995 begann ein erneuter Shutdown, der bis zum 5. Januar 1996 andauerte. Als sich herausstellte, dass die Bürger überwiegend der Republikanischen Partei die Schuld an dem Shutdown gaben, kam es zu einer Einigung im Haushaltsstreit. Die meisten Meinungsforscher sahen die Haushaltsauseinandersetzung als Wendepunkt, seitdem stiegen die Zustimmungswerte für Präsident Clinton wieder. Der republikanisch dominierte Kongress vermied in den folgenden Jahren derartige Auseinandersetzungen mit Präsident Clinton.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Präsidentschaft_von_Obama"><span id="Pr.C3.A4sidentschaft_von_Obama"></span>Präsidentschaft von Obama</h3></div>
<p>Da am 1. Oktober 2013 das neue Haushaltsjahr begann, ohne dass der Kongress die Haushaltsmittel bewilligt hatte, wies das <a href="Office_of_Management_and_Budget" title="Office of Management and Budget">Office of Management and Budget</a> des Weißen Hauses kurz vor Mitternacht die Behörden an, ihre Notfallpläne für einen Government Shutdown umzusetzen. Rund 800.000 Staatsbedienstete wurden in unbezahlten Urlaub geschickt, mehr als eine Million arbeiteten – vorerst ohne Bezahlung – weiter.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Republikanische_Partei" title="Republikanische Partei">republikanische</a> Mehrheit im <a href="Repr%C3%A4sentantenhaus_der_Vereinigten_Staaten" title="Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten">Repräsentantenhaus</a> hatte einen Gegenvorschlag zur Haushaltsbewilligung verabschiedet, der die <a href="Patient_Protection_and_Affordable_Care_Act" title="Patient Protection and Affordable Care Act">Krankenversicherungsreform</a> (Obamacare) von Präsident <a href="Barack_Obama" title="Barack Obama">Barack Obama</a> von der Haushaltsbewilligung ausnehmen würde, was von der <a href="Demokratische_Partei_(Vereinigte_Staaten)" title="Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)">demokratischen</a> Mehrheit im <a href="Senat_der_Vereinigten_Staaten" title="Senat der Vereinigten Staaten">Senat</a> abgelehnt wurde.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Congressional_Budget_Office" title="Congressional Budget Office">Congressional Budget Office</a> berechnete, dass die Krankenversicherungsreform das Haushaltsdefizit langfristig um ca. 50 Milliarden Dollar pro Jahr reduzieren werde.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der konservative Kolumnist <a href="Charles_Krauthammer" title="Charles Krauthammer">Charles Krauthammer</a> sah Obamacare hingegen als finanzielle Belastung, weil die Gesundheitsausgaben steigen würden. Die mit der Gesundheitsreform beschlossenen Steuererhöhungen lehnte er ab.
</p><p>Vom Shutdown betroffen waren unter anderem die <a href="Library_of_Congress" title="Library of Congress">Library of Congress</a>, die ihren Betrieb einschließlich sämtlicher Websites mit Ausnahme zweier Plattformen mit Informationen zur Gesetzgebung am 1. Oktober einstellte,<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die <a href="National_Aeronautics_and_Space_Administration" class="mw-redirect" title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</a> und die <a href="Nationalparks_in_den_Vereinigten_Staaten" title="Nationalparks in den Vereinigten Staaten">Nationalparks</a>.<sup id="cite_ref-fox1_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-fox1-13"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den vorübergehend geschlossenen Einrichtungen des <a href="National_Park_Service" title="National Park Service">National Park Service</a> gehörten neben den Nationalparks auch Stätten wie die <a href="Freiheitsstatue" title="Freiheitsstatue">Freiheitsstatue</a> und die <a href="Smithsonian_Institution" title="Smithsonian Institution">Smithsonian Institution</a>.<sup id="cite_ref-fox1_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-fox1-13"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Government Shutdown wirkte sich auch auf die Wirtschaft aus. Da die Zollstellen in den Häfen und Flughäfen nur noch mit reduziertem Personal arbeiteten, kam es beim Umschlag von Waren zu großen Verzögerungen. Genehmigungsverfahren, Gerichtsverhandlungen etc. wurden vertagt. Nach verschiedenen Schätzungen entstand der US-Wirtschaft ein Schaden von 300 bis 550 Millionen Dollar pro Tag.<sup id="cite_ref-hb8912240_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-hb8912240-14"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Anhalten des Shutdown führte auch zu Auswirkungen auf die Außenpolitik der USA.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zusätzlich zu dem Government Shutdown aufgrund eines fehlenden Haushaltsbeschlusses wäre etwa am 17. Oktober 2013 die <a href="Staatsverschuldung_der_Vereinigten_Staaten#Schuldenobergrenze" title="Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten">Schuldenobergrenze</a> von 16,7 Billionen Dollar erreicht worden. Wäre die Schuldenobergrenze bis dahin nicht erhöht worden, hätten keine neuen Kredite aufgenommen werden dürfen. Es drohte ein <a href="Staatsbankrott" title="Staatsbankrott">Staatsbankrott</a>, der sich sehr negativ auf das Finanzsystem und die Wirtschaft ausgewirkt hätte. Die <a href="Republikanische_Partei" title="Republikanische Partei">Republikaner</a> machten eine Zustimmung zur Erhöhung der Schuldenobergrenze von der Verschiebung von Obamacare abhängig.<sup id="cite_ref-hb8912240_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-hb8912240-14"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 17. Oktober 2013 unterzeichnete Präsident Obama den <i>Continuing Appropriations Act, 2014</i> zur Beendigung des Shutdowns sowie Anhebung der Schuldenobergrenze, wodurch die USA bis zum 7. Februar 2014 liquide blieben.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"><span></span></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Barack_Obama" title="Barack Obama">Barack Obamas</a> Ansprache am 29. September 2013</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Schreiben von Präsident Barack Obama an Regierungsangestellte zum Shutdown</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Shutdown-Nachricht der Library of Congress vom 1. Oktober 2013</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"><span></span></span></div>
<div class="gallerytext">Barack Obamas Ansprache am 16. Oktober 2013</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Präsidentschaft_von_Trump"><span id="Pr.C3.A4sidentschaft_von_Trump"></span>Präsidentschaft von Trump</h3></div>
<p>Während der beiden Präsidentschaften von <a href="Donald_Trump" title="Donald Trump">Donald Trump</a> kam es zu mehreren Haushaltssperren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erste_Haushaltssperre">Erste Haushaltssperre</h4></div>
<p>Der <a href="US-Kongress" class="mw-redirect" title="US-Kongress">US-Kongress</a> hatte der <a href="Kabinett_Trump_I" title="Kabinett Trump I">Regierung Trump</a> Finanzmittel bis einschließlich 28. April 2017 zugestanden; wenn es bis dahin nicht zu einer Einigung gekommen wäre, hätte es ab dem 29. April 2017 einen partiellen Government Shutdown gegeben.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenige Stunden vor Ablauf der Frist billigten beide Kammern des Kongresses ein Ausgabengesetz, das mehreren Bundesinstitutionen eine weitere Woche das benötigte Geld für ihre Arbeit bewilligte. Um den Demokraten entgegenzukommen, hatte Trump sich bereit erklärt, die Finanzierung der von ihm angekündigten <a href="Grenze_zwischen_den_Vereinigten_Staaten_und_Mexiko#Präsident_Trumps_projektierte_Grenzmauer" title="Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko">Mauer an der Grenze zu Mexiko</a> aus dem Gesetzentwurf zu streichen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 30. April 2017 verständigten sich Vertreter beider Parteien auf einen Gesetzesentwurf, der der Regierung die Finanzierung ihrer Ausgaben bis Ende September 2017 zugestand. Teil der Vereinbarung waren höhere Mittel für das Verteidigungsministerium und für die Grenzsicherung, aber auch für die <a href="National_Institutes_of_Health" title="National Institutes of Health">National Institutes of Health</a>. Lokale Behörden sollten einen Ausgleich für ihre seit Trumps Amtsantritt gestiegenen Kosten für Sicherheitsmaßnahmen bekommen. Dies galt insbesondere für die <a href="New_York_City" title="New York City">Stadt New York</a> wegen des dortigen <a href="Trump_Tower#Beschreibung_und_Nutzung" title="Trump Tower">Trump Towers</a>.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 19. Januar 2018 lehnte der Senat einen im Repräsentantenhaus verabschiedeten Kompromiss ab. Vom 20. Januar 2018 (0:00 Uhr Washingtoner Zeit) bis zum 22. Januar 2018 gab es einen Shutdown. Vom Shutdown waren rund 800.000 US-Staatsbedienstete betroffen. Bundeseigene Museen und andere Freizeiteinrichtungen blieben geschlossen, ebenso Teile des <a href="Internal_Revenue_Service" title="Internal Revenue Service">Internal Revenue Service</a> (IRS, Bundessteuerbehörde).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zweite_Haushaltssperre">Zweite Haushaltssperre</h4></div>
<p>Im Februar 2018 dauerte die Haushaltssperre nur wenige Stunden.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie trat am 9. Februar 2018 um Mitternacht Washingtoner Zeit wegen einer Fristüberschreitung automatisch in Kraft und endete fünfeinhalb Stunden später mit der Unterschrift Trumps unter ein Haushaltsgesetz. Zuvor hatten Senat und Repräsentantenhaus hart um einen Kompromiss gerungen. Er sah unter anderem höhere Ausgaben für die Verteidigung vor. Die Anhebung der Schuldenobergrenze stieß auf Ablehnung in Trumps eigener Partei. Der republikanische Senator <a href="Rand_Paul" title="Rand Paul">Rand Paul</a> kritisierte, dass das Gesetz mit der Erhöhung der Schuldenlast republikanischer Finanzpolitik zuwiderlaufe. Paul weigerte sich über Stunden, an der Abstimmung im Senat teilzunehmen, wodurch der Senat die Frist überschritt. Sowohl Politiker der Demokraten als auch der Republikaner wandten sich gegen die Blockade, mit der Paul den Shutdown provoziert hatte.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Dritte_Haushaltssperre">Dritte Haushaltssperre</h4></div>
<p>Am 22. Dezember 2018 trat der dritte Shutdown in der Amtszeit von Präsident Trump in Kraft, nachdem keine Einigung über die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko erzielt worden war. Für die Erfüllung seines Wahlversprechens forderte Trump 5,7 Milliarden Dollar. Die Haushaltssperre blockierte unter anderem die Arbeit von neun Ministerien. Zwar hatte das Repräsentantenhaus am 20. Dezember 2018<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit seiner republikanischen Mehrheit einem Überbrückungshaushalt mit der von Trump gewünschten Sperranlagenfinanzierung zugestimmt, nachdem Trump erklärt hatte, nur dann zuzustimmen, wenn diese enthalten sei. Im Senat fand die Vorlage jedoch nicht die erforderliche <a href="Filibuster#Filibuster-sichere_Mehrheit" title="Filibuster">Super-Mehrheit</a> zur Aufhebung der demokratischen Sperr-Minorität.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Alleingang vergab Trump am 24. Dezember einen Bauauftrag für einen Bauabschnitt der Mauer zu Mexiko von 185 Kilometern Länge.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 27. Dezember drohte er damit, die Grenze zu Mexiko vollständig zu schließen, wenn ihm die Demokraten das Geld für den Mauerbau verweigerten.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem die <a href="Demokratische_Partei_(Vereinigte_Staaten)" title="Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)">Demokratische Partei</a> Anfang Januar 2019 die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernommen hatte, verabschiedete es einen Haushaltsplan, ohne Mittel für den Mauerbau vorzusehen. Trump machte seine Zustimmung erneut davon abhängig. Der Haushalt hätte die Finanzierung der Ministerien für Landwirtschaft, für Inneres und weitere bis zum 30. September 2019 sowie des Heimatschutzministeriums bis zum 8. Februar 2019 gesichert.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach einem ergebnislosen Spitzentreffen mit Demokraten und Republikanern drohte Trump am 4. Januar 2019 damit, die Haushaltssperre auch über Monate oder Jahre aufrecht zu halten.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenn er einen nationalen Notstand wegen der Sicherheit des Landes verhänge, könne er die Mauer auch ohne Zustimmung des Kongresses bauen.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einer Rede an die Nation am 8. Januar 2019 machte Trump alleine die Demokraten für die Haushaltssperre verantwortlich, weil sie Grenzsicherheit nicht finanzieren wollten. Die Demokratin <a href="Nancy_Pelosi" title="Nancy Pelosi">Nancy Pelosi</a>, Vorsitzende des Repräsentantenhauses, hielt ihm Fehlinformationen vor und forderte ihn auf, das Volk nicht länger <a href="Geiselnahme" title="Geiselnahme">als Geisel zu nehmen</a>.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie und <a href="Charles_Schumer" class="mw-redirect" title="Charles Schumer">Chuck Schumer</a>, demokratischer Fraktionsführer im Senat, nannten den Mauerbau eine Geldverschwendung.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Spitzentreffen mit Demokraten am 9. Januar 2019 brach Trump abrupt ab und nannte es „Zeitverschwendung“, als er keine Zusage für Mittel zum Mauerbau erhielt.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei einem Besuch in der Grenzstation <a href="McAllen" title="McAllen">McAllen</a> in Texas erklärte er, dass die Vereinigten Staaten zum Schutz gegen Menschenschmuggler eine Barriere bräuchten.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Währenddessen forderten Gewerkschaftsmitglieder bei einem Protestzug zum Weißen Haus ihre Bezahlung und ein Ende der Haushaltssperre; Demonstrationen gab es auch in anderen Städten.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Shutdown wurde am 12. Januar 2019 mit bis dahin 22 Tagen zum längsten in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Mehrere Gewerkschaften, darunter die der Fluglotsen, reichten wegen ausbleibender Löhne Klage gegen die Regierung ein. Von der Blockade waren 800.000 Beschäftigte direkt betroffen, insgesamt ein Viertel aller Bundesbeschäftigten. Etwa 380.000 befanden sich zunächst im Zwangsurlaub. 420.000 mussten ohne Gehaltszahlung weiterarbeiten, weil ihre Tätigkeit als unverzichtbar angesehen wird; nach Ende der Haushaltsblockade werden die ausstehenden Gehälter nachgezahlt.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der Fortdauer des Shutdowns wurden Zehntausende von Beschäftigten, die sich im Zwangsurlaub befanden, wieder zur Arbeit verpflichtet, jedoch weiterhin unbezahlt.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Betroffen waren außerdem Beschäftigte von tausenden Dienstleistungs- und Zulieferbetrieben sowie Freiberufler, mit denen die Geschäftsbeziehungen eingestellt wurden. Sie können nicht mit nachträglichen Zahlungen rechnen.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 19. Januar 2019 erneuerte Trump seine Forderung nach 5,7 Milliarden Dollar für den Mauerbau. Im Gegenzug bot er an, die Einwanderergruppe der sogenannten <a href="Deferred_Action_for_Childhood_Arrivals" title="Deferred Action for Childhood Arrivals">Dreamer</a> drei Jahre lang vor Abschiebung zu schützen. Nicht abgeschoben werden sollten auch Menschen mit einem vorübergehenden Schutzstatus, die vor Konflikten oder Naturkatastrophen aus ihrer Heimat geflüchtet waren. Nancy Pelosi nannte Trumps Vorschlag einen „<a href="Rohrkrepierer" title="Rohrkrepierer">Rohrkrepierer</a>“.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Vorschlag der Demokraten im Repräsentantenhaus sah vor, mehr als eine halbe Milliarde Dollar für die Grenzsicherung zusätzlich einzuplanen, die jedoch nicht für einen Mauerbau eingesetzt werden könnten.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit einem weiteren Vorschlag boten sie ihm Mittel für eine „schlaue Mauer“ (<i>smart wall</i>) an. Für das Geld soll keine Mauer aus Stein oder Stahl errichtet werden, stattdessen könnten die Grenzen der Vereinigten Staaten etwa mit dem Einsatz von Drohnen und durch Sensoren gesichert sowie Grenzbeamte und Einwanderungsrichter eingestellt werden.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 25. Januar verständigte sich Trump mit den Demokraten auf eine Übergangsfinanzierung bis zum 15. Februar. Er unterzeichnete nach 35 Tagen Haushaltssperre ein Gesetz, das zuvor von Senat und Repräsentantenhaus gebilligt worden war. Der Kompromiss sieht eine auf drei Wochen befristete Öffnung der Regierung auf Bundesebene vor. Die Zeit soll für Verhandlungen über eine Sicherung der Südgrenze genutzt werden. Trump erhielt keine Zusage zur Bereitstellung von Mitteln für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das eigene konservative Lager legte ihm das Einlenken als Schwäche aus, weil eines seiner wichtigsten Wahlversprechen unerfüllt blieb.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anfang Februar 2019 schickte die Regierung zusätzlich 3750 Soldaten für drei Monate an die Grenze zu Mexiko. Sie sollen unter anderem 240 Kilometer Stacheldraht verlegen und eine Anlage zur Überwachung des Mobilfunks installieren.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenige Tage vor dem 15. Februar 2019, dem letzten Tag der Übergangsfinanzierung, zeichnete sich ein Kompromiss zwischen den Unterhändlern der Parteien ab, der einen erneuten Shutdown verhindern könnte. Der Kompromiss sieht vor, 1,375 Milliarden Dollar für Grenzbefestigungen bereitzustellen. Nach Angaben der <i>New York Times</i> würde der Betrag für 88 Kilometer reichen.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Shutdown wirkte sich auf die <a href="Konjunktur" title="Konjunktur">Konjunktur</a> aus und führte zu einer Drosselung der Wachstumsrate um 0,13 Prozentpunkte pro Woche. Kevin Hassett, Vorsitzender des <a href="Council_of_Economic_Advisers" title="Council of Economic Advisers">Council of Economic Advisers</a>, schloss in der zweiten Januarhälfte bei einer Fortdauer einen vorübergehenden Wirtschaftsabschwung nicht aus. <a href="Moody%E2%80%99s" title="Moody’s">Moody’s</a>-Chefvolkswirt Mark Zandi ging davon aus, dass das Wachstum im ersten Quartal 2019 unter zwei Prozent liegen könnte.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Berechnungen der Ratingagentur <a href="Standard_%26_Poor%E2%80%99s" class="mw-redirect" title="Standard & Poor’s">Standard & Poor’s</a> kostete die Haushaltssperre die amerikanische Wirtschaft etwa sechs Milliarden Dollar.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wegen der Haushaltssperre sanken die Umfragewerte Trumps bei einer im Auftrag der Hörfunksenderkooperation <a href="National_Public_Radio" title="National Public Radio">NPR</a> geführten Befragung auch bei seiner eigenen Wählerbasis. Insgesamt gaben 57 Prozent der Befragten an, bei der Präsidentschaftswahl 2020 gegen ihn stimmen zu wollen.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hingegen wuchs die Zustimmung zu Nancy Pelosi.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einer Umfrage der <i><a href="American_Broadcasting_Company" title="American Broadcasting Company">American Broadcasting Company</a></i> und der <i><a href="The_Washington_Post" title="The Washington Post">Washington Post</a></i> fünf Wochen nach Beginn der Haushaltssperre machten 53 Prozent der Befragten in den Vereinigten Staaten Trump und die Republikaner dafür verantwortlich, 34 Prozent sahen die Verantwortung bei den Demokraten.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 15. Februar 2019 rief Trump den nationalen Notstand aus, um Zugriff auf insgesamt acht Milliarden Dollar zu erhalten.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei einem Bundesgericht in <a href="San_Francisco" title="San Francisco">San Francisco</a> reichten 16 Bundesstaaten am 18. Februar 2019 eine Sammelklage gegen die Trump-Regierung ein. <a href="Xavier_Becerra" title="Xavier Becerra">Xavier Becerra</a>, der <a href="Attorney_General_(US-Bundesstaaten)" title="Attorney General (US-Bundesstaaten)">Attorney General</a> von Kalifornien, will vor Gericht Trumps eigene Worte benutzen, um zu beweisen, dass an der Grenze zu Mexiko kein Notstand herrscht.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trump hatte zum Notstand erklärt: „Ich hätte das nicht tun müssen, aber ich wollte es lieber viel schneller tun.“<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gegen den nationalen Notstand brachten die Demokraten am 22. Februar 2019 eine Resolution in den Kongress ein, um ihn damit zu stoppen.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trump drohte an, gegen die Resolution sein Veto einzulegen.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Vierte_Haushaltssperre">Vierte Haushaltssperre</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Shutdown_in_den_USA_2025" title="Shutdown in den USA 2025">Shutdown in den USA 2025</a></i></div>
<p>Am 1. Oktober 2025 begann ein vollständiger Government Shutdown, nachdem eine Einigung auf einen Haushaltsentwurf zwischen Republikanern und Demokraten im Senat gescheitert war.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Chuck Schumer, Minderheitsführer im Senat, verwies auf den Streit um Zuschüsse zur Krankenversicherung, der einer Einigung im Weg stehe.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Laufe des Oktobers scheiterten weitere Versuche, einen Übergangshaushalt im Senat zu beschließen. Ende Oktober mussten etwa 730.000 Regierungsmitarbeiter unbezahlt arbeiten, während etwa 670.000 Regierungsmitarbeiter zwangsweise beurlaubt waren.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Nacht zum 10. November 2025 stimmte der Senat dafür, einen Übergangsetat zu beraten, der aus dem Repräsentantenhaus vorgeschlagen wurde und auf dessen Grundlage die Bundesverwaltung bis zum 30. Januar 2026 tätig bleiben könnte. Diesem stimmte der Senat dann zu und das Repräsentantenhaus schloss sich dem am 12. November an. Mit der Unterschrift von Präsident Trump wurde dann der längste Shutdown der Geschichte nach 43 Tagen beendet.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Government_Shutdowns_in_amerikanischen_Fernsehserien">Government Shutdowns in amerikanischen Fernsehserien</h2></div>
<ul><li>In der Folge <i>Die wesentlichen Dinge</i> (Staffel 4, Folge 3) der Fernsehserie <i><a href="Madam_Secretary" title="Madam Secretary">Madam Secretary</a></i> kommt es zu einem Shutdown aufgrund einer fehlenden Einigung zwischen dem amtierenden Präsidenten Dalton und dem US-Kongress.</li>
<li>In der Fernsehserie <i><a href="The_West_Wing_%E2%80%93_Im_Zentrum_der_Macht" title="The West Wing – Im Zentrum der Macht">The West Wing</a></i> kommt es in <a href="Liste_der_Episoden_von_The_West_Wing_%E2%80%93_Im_Zentrum_der_Macht#Staffel_5" class="mw-redirect" title="Liste der Episoden von The West Wing – Im Zentrum der Macht">Episode 8 der fünften Staffel</a> zu einem „Shutdown“ (Originaltitel, deutsch: „Die Finanzkrise“) aufgrund eines Streits zwischen dem fiktiven demokratischen Präsidenten und dem von den Republikanern beherrschten Kongress.</li>
<li>In der Fernsehserie <i><a href="House_of_Cards_(Fernsehserie)" class="mw-redirect" title="House of Cards (Fernsehserie)">House of Cards</a></i> wird in Episode 3 der zweiten Staffel ein Government Shutdown durch den Senat verhindert, indem ein Kompromiss bei einer Rentenreform gefunden wird; der Konflikt wird in Episode 4 im Repräsentantenhaus weiter ausgetragen. Am Ende beider Folgen kann ein Government Shutdown gänzlich verhindert werden.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gemeinden,_Bundesstaaten_und_Außengebiete"><span id="Gemeinden.2C_Bundesstaaten_und_Au.C3.9Fengebiete"></span>Gemeinden, Bundesstaaten und Außengebiete</h2></div>
<p>Beispiele:
</p>
<ul><li><a href="Erie_County_(New_York)" title="Erie County (New York)">Erie County</a> im Jahr 2005</li>
<li><a href="Minnesota#Zahlungsunfähigkeit" title="Minnesota">Minnesota</a> im Juli 2005 und im Jahr 2011</li>
<li><a href="Puerto_Rico#Steuern_und_Staatsverschuldung" title="Puerto Rico">Puerto Rico</a> im Jahr 2006</li>
<li><a href="New_Jersey" title="New Jersey">New Jersey</a> im Jahr 2006</li>
<li><a href="Pennsylvania" title="Pennsylvania">Pennsylvania</a> im Jahr 2011</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Vorl%C3%A4ufige_Haushaltsf%C3%BChrung" title="Vorläufige Haushaltsführung">Vorläufige Haushaltsführung</a> – das ähnliche Instrument in Deutschland und Österreich</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Ludovic Roy: <i>Die Finanz- und Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten William Jefferson Clinton 1993–2001</i>, Marburg 2003.</li>
<li>James T. Patterson: <i>The Restless Giant. The United States from Watergate to Bush v. Gore</i>, Oxford 2005.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Government_shutdown_in_the_United_States?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Government Shutdown</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.govinfo.gov/content/pkg/USCODE-2011-title31/html/USCODE-2011-title31-subtitleII-chap13-subchapIII-sec1341.htm">Antideficiency Act, amtliche englische Originalfassung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dw.de/verfassung-der-vereinigten-staaten-von-amerika/a-1015007"><i>Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika.</i></a> In: <i>Deutsche Welle</i>, 3. November 2006.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20141125052814/http://www.justice.gov/olc/appropriations2.htm"><i>Government Operations in the Event of a Lapse in Appropriations.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.justice.gov%2Folc%2Fappropriations2.htm">Originals</a></span> vom 25. November 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.justice.gov/olc/appropriations2.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.justice.gov/olc/appropriations2.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.justice.gov</span> Office of Legal Counsel, 16. August 1995, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).</span>
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<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-der-notstand-16-bundesstaaten-klagen-gegen-regierung-a-1253930.html"><i>16 Bundesstaaten klagen gegen Trump-Regierung.</i></a> In: <i>Spiegel Online</i>. 19. Februar 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesschau.de/ausland/klage-notstand-101.html"><i>16 Bundesstaaten gegen Trumps Notstand.</i></a> In: <i>tagesschau.de</i>. 19. Februar 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">Frauen Steffens: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/notstand-in-usa-donald-trump-macht-einen-taktischen-fehler-16044283-p2.html"><i>Donald Trumps taktischer Fehler.</i></a> In: <i>faz.net</i>. 16. Februar 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-demokraten-bringen-resolution-gegen-donald-trumps-notstand-ein-a-1254753.html"><i>Demokraten bringen Resolution gegen Trumps Notstand ein.</i></a> In: <i>Spiegel Online</i>. 22. Februar 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/trump-droht-mit-veto-gegen-resolution-zu-ende-von-notstand-16055636.html"><i>Trump droht mit Veto.</i></a> In: <i>faz.net</i>. 22. Februar 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Anne Schneider: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-haushalt-shutdown-100.html"><i>Haushaltskrise in den USA: Der „Shutdown“ hat begonnen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 22. Oktober 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGovernment+Shutdown&rft.title=Haushaltskrise+in+den+USA%3A+Der+%E2%80%9EShutdown%E2%80%9C+hat+begonnen&rft.description=Haushaltskrise+in+den+USA%3A+Der+%E2%80%9EShutdown%E2%80%9C+hat+begonnen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.tagesschau.de%2Fausland%2Famerika%2Fusa-haushalt-shutdown-100.html&rft.creator=Anne+Schneider&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Marlena Wessollek, AP: <cite style="font-style:italic">Shutdown in den USA: Einigung auf gemeinsamen US-Haushalt scheitert erneut</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Die Zeit</cite>. 16. Oktober 2025, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220044-2070%22&key=cql">0044-2070</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-10/usa-haushalt-demokraten-republikaner-shutdown">zeit.de</a> [abgerufen am 22. Oktober 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Government+Shutdown&rft.atitle=Shutdown+in+den+USA%3A+Einigung+auf+gemeinsamen+US-Haushalt+scheitert+erneut&rft.au=Marlena+Wessollek%2C+AP&rft.date=2025-10-16&rft.genre=journal&rft.issn=0044-2070&rft.jtitle=Die+Zeit&rft.place=Hamburg" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">USA gehen in den zweiten Shutdown-Monat – das sind die Konsequenzen</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Der Spiegel</cite>. 1. November 2025, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%222195-1349%22&key=cql">2195-1349</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/ausland/usa-gehen-in-den-zweiten-shutdown-monat-das-sind-die-konsequenzen-a-df3e1051-24e1-463c-9566-63d7c43626ea">spiegel.de</a> [abgerufen am 3. November 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Government+Shutdown&rft.atitle=USA+gehen+in+den+zweiten+Shutdown-Monat+-+das+sind+die+Konsequenzen&rft.date=2025-11-01&rft.genre=journal&rft.issn=2195-1349&rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/news/international/usa/regierungsstillstand-zu-ende-trump-besiegelt-das-ende-des-shutdowns-mit-seiner-unterschrift"><i>Trump besiegelt das Ende des Shutdowns mit seiner Unterschrift.</i></a> In: <i>SRF.</i> 13. November 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13. November 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGovernment+Shutdown&rft.title=Trump+besiegelt+das+Ende+des+Shutdowns+mit+seiner+Unterschrift&rft.description=Trump+besiegelt+das+Ende+des+Shutdowns+mit+seiner+Unterschrift&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.srf.ch%2Fnews%2Finternational%2Fusa%2Fregierungsstillstand-zu-ende-trump-besiegelt-das-ende-des-shutdowns-mit-seiner-unterschrift&rft.date=2025-11-13&rft.language=de"> </span></span>
</li>
</ol></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references" data-mw-group="Anm.">
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Originaltext: <div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe2" style="border-style: solid; margin: 0 3em; padding: 1em; overflow:auto;">No Money shall be drawn from the Treasury, but in Consequence of Appropriations made by Law; and a regular Statement and Account of the Receipts and Expenditures of all public Money shall be published from time to time.</div> – Art. 1 Section 9 Constitution of the United States (1787) in der gültigen Fassung. Diese Regelung ist bekannt als <i>power of the purse</i> (deutsch <i>Budgetrecht</i>).</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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